Altersbedingte Makuladegeneration (AMD)


Weltweit leiden etwa 12 bis 15 Millionen Patienten unter altersbedingter Makuladegeneration. In Europa und den USA gibt es etwa 4 Millionen AMD-Patienten; mindestens 350.000 bis 400.000 Menschen erblinden jährlich an den Folgen einer AMD.

Wie der Name bereits sagt, ist die AMD mit dem Alter des Patienten verbunden. Die Erkrankung verursacht zunächst einen Verlust des zentralen Sehvermögens und ruft damit eine unmittelbare Einschränkung des präzisen Sehens (z. B. beim Lesen) hervor. Im weiteren Krankheitsverlauf verlieren Patienten dann im Alter von 70 bis 90 Jahren zunehmend ihre Sehkraft bis hin zur Erblindung.




Es gibt zwei Formen der AMD:

Trockene Form: Die meisten Patienten leiden unter der trockenen Form, die in erster
   Linie zu einer lokalisierten Atrophie der zentralen Netzhaut führt. Es gibt keine wirksame
   Therapie für die trockene AMD.

Feuchte Form: Die Degeneration der Photorezeptoren ist mit der Neubildung von
   Blutgefäßen und Makulaödemen unter der Netzhaut verbunden. Die betroffenen
   Patienten können medikamentös mit der sogenannten Anti-VEGF-Therapie behandelt
   werden, die den Wachstumsfaktor VEGF (Vascular Endothelial Growth Factor) hemmt.
   Diese Behandlung verzögert zwar das Fortschreiten der Krankheit, heilt sie aber nicht.